Info
Hier finden Sie die unterschiedlichsten Informationen rund um meine Arbeit und meine Instrumente.
Tag der offenen Werkstatt 2026
Im Herbst ist es wieder soweit. Am 18. Oktober 2026 findet wieder der Tag der offenen Werkstatt in Bubenreuth statt. Dann sind Sie wieder herzlich eingeladen, zwischen 11 – 17 Uhr in meiner Werkstatt vorbeizukommen und uns bei unserer Arbeit über die Schulter zu schauen.
Gerne können Sie Ihr Instrument zur kostenlosen Begutachtung mitbringen.
Sie - oder Ihr Kind - wollten schon immer mal eine Geige oder ein Cello ausprobieren? Auch das ist möglich!
Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch.
akustika Nürnberg 2026 - Internationaler Treffpunkt für Musiker und Instrumentenbauer
Die akustika 2026 findet vom 24. bis 26. April in der Messe Nürnberg statt.
Die Musikmesse richtet sich an Musiker - vom Anfänger bis zum Profi - und zeigt die Vielfalt und Qualität des Musikinstrumentenbaus. Zahlreiche Konzerte und Workshops sorgen für ein unterhaltsames und informatives Rahmenprogramm.
Besuchen Sie mich und meine Tochter Hannah auf unserem Stand D09 in der Halle 7A. Hier haben Sie die seltene Gelegenheit, unsere Instrumente auszuprobieren und nach Herzenslust zu testen. Wir freuen uns auf Sie.
Bis bald
Hannah und Günter Lobe
Geigenbaumeisterin Hannah Lobe
Meine Tochter Hannah Lobe hat im November letzten Jahres ihre Prüfung als Geigenbaumeisterin mit Bravour abgeschlossen.
Hannas Gefühl für Ästhetik, Formen und Farben und ihr tolles Auge machen sich nicht nur beim Bau neuer Instrumente bezahlt, sondern auch bei Reparaturen und den dazugehörigen Lackretuschen. Ihre raren Violinen finden großen Anklang.
Ich bin sehr stolz, dass meine Tochter mit ihrer Berufswahl so erfolgreich in meine Fußstapfen tritt und nun als Meisterin in meiner Werkstatt tätig ist.
„Lord Wilton“ stellt sich vor
BR-Video über mich und meine Arbeit
2020 hatte ich in meiner Werkstatt Besuch vom BR Fernsehen. Für die Frankenschau wurde ein 5-Minuten-Beitrag über mich und meine Arbeit gedreht.
Viel Vergnügen beim Anschauen.
Video ansehen …Il Cannone – meisterliche Kopie der Violine von Giuseppe Guarneri
Hier sehen Sie mein neuestes Meisterwerk, einen detailgetreuen Nachbau der „Il Cannone“. Für den Bau der Violine habe ich außergewöhnliche schöne und seltene, fast hundert Jahre alte Tonhölzer verwendet. Diese Violine ist daher nicht nur eine ausnehmende Schönheit, sie überzeugt auch mit einem ungewöhnlich reichen und kräftigen Klang, so dass sie ihrem Namen alle Ehre macht.
Das Original wurde 1743 von Giuseppe Guarneri (Guarneri del Gesù) gebaut. Es befindet sich inzwischen in italienischem Staatsbesitz in Genua. Die Violine wurde einst vom genialen Geigenvirtuosen Niccolo Paganini gespielt. Aufgrund ihres kraftvollen und ausgewogenen Klanges nannte er sie liebevoll "meine Kanonenvioline". Sie war sein absolutes Lieblingsinstrument.
30 Jahre selbständig
Im Jahr 2017 hatte ich meine 30-jährige Selbständigkeit erreicht. Daher hatte ich extra für diesen Anlass Jubiläumsmodelle gebaut und möchte mich nun für das rege Interesse an meinen exquisiten Streichinstrumenten bedanken.
Wenn Sie eines meiner Instrumente anspielen möchten, können wir gern einen Termin dafür vereinbaren.
Cuvee Darling 2017 in Frankfurt
Im April war ich auf der Instrumentenausstellung Cuvee Darling 2017 vertreten - zusammen mit fünfunddreißig international führenden Geigen- und Bogenbaumeistern.
Hier hatten Sie wieder die Gelegenheit, mich und meine Instrumente persönlich kennenzulernen. Darüber hinaus gab es ein exquisites musikalisches Abendprogramm.
Die Messe war ein voller Erfolg, meine Instrumente haben wieder viel Anklang gefunden.
Das hat mich sehr gefreut. Vielen Dank für Ihr Kommen.
Meisterstück aus meiner Werkstatt
Kopie der „Baron Knoop“ von Pietro Guarneri
Mit einem dünn aufgetragenen, elastischen Lack, der dem Instrument seine vollkommene Schönheit verleiht, wird das Lackbild so detailgetreu wie möglich mit einem feinen Pinselstrich „gemalt“.
Kurzfilm über mich und meine Arbeit
In der Reihe „Hidden Champions“ hat die Handwerkskammer für Mittelfranken einen Film über mich in meiner Geigenbau-Werkstatt gedreht. Dabei wurde ich bei meiner Arbeit beobachtet und interviewt.
- Regie und Schnitt:
- Nicole Geißler
- Kamera und Ton:
- Julius Kramer
Im Auftrag der HWK Mittelfranken 2012
Viel Vergnügen beim Ansehen.
Konzert mit Violinen aus meiner Werkstatt
Das Smaragd-Quintett spielte bei dem Jubiläumskonzert in Havixbeck „Musik zur Marktzeit“ Violinen aus meiner Werkstatt.
- Musiker
- KarinStruck - Violine
- Christoph Struck - Violine
- Mara Smith - Viola
- Andreas Denhoff - Viola
- Monika Krack - Violoncello
- Musik:
- W. A. Mozart
Streichquintett in C-Dur KV 515
1. + 3. Satz - Instrumente:
- 1. Violine: Kopie der Guarneri - Kreisler (Günter H. Lobe)
- 2. Violine: Kopie der Guarneri - Cannone (Günter H. Lobe)
Tragende Rolle beim Westfälischen Friedenspreis 2012
Anlässlich der Preisverleihung zum Westfälischen Friedenspreis 2012 in Münster sorgte das Ensemble des Symphonieorchesters Münster für einen festlichen musikalischen Rahmen.
Meine Instrumente spielten dabei gleichfalls eine tragende Rolle. Die erste Geige und das Cello stammen jeweils aus meiner Werkstatt.
Meisterstück aus meiner Werkstatt
Originalgetreue Kopie der „King“-Violine von Guarneri „del Gesu“
Das Original wurde 1735 gebaut. Es ist hervorragend erhalten und weist zu den im gleichen Jahr gebauten Instrumenten – D'Egville und Plowden – einen kräftigeren Umriss auf.
Die schön erhaltenen Ränder sind etwas breiter, die feinfühlig geschnittenen Ecken sind länger als sonst. Die vorn gerade stehenden FF-Löcher wirken sehr edel, sie erinnern an die „Kreißler“, aber mit einem offenerem Schlag.
Seit 2011 baue ich diese besondere Violine originalgetreu nach. Hierfür verwende ich dem Vorbild entsprechende Hölzer, vergleichbar in Aussehen und Struktur. Um optimale Klangeigenschaften zu erzielen, werden diese Hölzer tonlich genau aufeinander abgestimmt.
Bauweise und Maße sind von dem Original abgenommen und werden bis ins kleinste Detail auf das Zwillingsstück übertragen. Mit einem dünn aufgetragenen, elastischen Lack, der dem Instrument seine vollkommene Schönheit verleiht, wird das Lackbild so detailgetreu wie möglich „gemalt“.
Wenn alle Arbeitsschritte abgeschlossen sind, ist die Kopie vom Original kaum noch zu unterscheiden. Sie besitzt alle Attribute eines wahren Meisterstücks, womit sie nicht nur optisch, sondern auch klanglich bezaubert und überzeugt.